Mit Apps durch den Corona-Dschungel

Lindlars Digitalbegleiterinnen Silvia Siebenmorgen und Karin Fleischer erklären, wie der Impfnachweis auf das Smartphone kommt.
Smartphones, Tablets und Computer erleichtern den Alltag und sind spätestens seit der Corona-Pandemie teils unverzichtbar geworden. In Lindlar helfen Digitalbegleiter Menschen dabei, die neue Technik auch zu nutzen. Hier geben die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler von „Kompetenz digital“ in lockerer Folge Tipps und schreiben aus ihren Erfahrungen.

Heute: Wie Apps im Pandemie-Alltag helfen.
Die Corona-Impfung nachweisen oder die Kontaktnachverfolgung einfacher möglich machen. Das sind Dinge, die man während der Pandemie praktisch täglich braucht. Wir von „Kompetenz digital“ finden, dass viele der Apps dazu das Leben leichter machen. Zum Beispiel die Corona-Warn-App, in der man auch einen digitalen Impfausweis hinterlegen kann. Das ist weit praktischer, als immer den Impfausweis oder das Impfzertifikat auf Papier mit sich herumzutragen.
Für alle, die bisher keine dieser Apps nutzen, aber interessiert sind, geben wir hier eine kurze Anleitung, wie man sich die Corona-Warn-App herunterladen kann. Bei Smartphones mit dem Betriebssystem Android gibt man neben der Lupe im Suchfeld des Google-Play-Stores den Begriff Corona Warn-App ein. Bei Apple Smartphones mit dem Betriebssystem iOS geht man in den App-Store und findet das Suchfeld rechts unten. Da erscheint als Vorschlag auch die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts.
Danach auf Installieren oder Laden tippen. Wichtig: der Datenaustausch funktioniert nur, wenn Bluetooth aktiviert ist. Dazu den Bildschirm bei Android und den iPhones ohne Gesichtserkennung von oben nach unten wischen, bei iOS mit Gesichtserkennung wischt man von oben rechts in die Bildschirmmitte. Dann auf das Bluetooth-Symbol tippen.
Um nun den Impfausweis im Smartphone zu hinterlegen, scannt man einen QR-Code ab. Der QR-Code zum digitalen Nachweis der Impfung kann in vielen Apotheken nachträglich ausgestellt werden. Wer seine zweite Impfung noch erhält, bekommt das Dokument im Impfzentrum oder in der Arztpraxis ausgestellt. Wer schon vollständig geimpft ist, benötigt davon nur das Zertifikat „Impfung 2 von 2“, um seinen Impfschutz nachzuweisen oder wenn die Booster-Impfung erfolgt ist „Impfung 3 von 3“.
Nachdem man die App geöffnet hat, wählt man das Feld „Impfnachweis hinzufügen“. Daraufhin öffnet sich die Kamerafunktion des Smartphones in der jeweiligen App. Dann hält man das Impfzertifikat mit dem QR-Code vor die Linse. Achtung: Ein bisschen Abstand lassen, damit die Kamera fokussieren kann. Automatisch werden dann alle Informationen eingelesen und in die App eingefügt. Will man die Impfung dann später irgendwo nachweisen, öffnet man die App und tippt auf „Zertifikate“. Das funktioniert unterwegs auch ohne Internetverbindung. Auf Nummer sicher geht man, wenn man das Impfzertifikat in zwei Apps einscannt. Zum Beispiel die „Cov-Pass-App“, die auch vom Robert-Koch-Institut kommt. Wer das nicht möchte, kann zur Sicherheit zusätzlich den QR-Code auch kopiert mit sich führen und als Foto auf dem Smartphone speichern.
Wir Digitalbegleiter helfen aber auch gerne bei der Erfassung des digitalen Impfausweises und Fragen zu weiteren Apps, wie zum Beispiel Luca, die man für Restaurantbesuche nutzen kann.
Im Gespräch. Karin Fleischer (M.) und Silvia Siebenmorgen (r.) sind oft in der Gemeinde unterwegs, um Menschen bei Fragen rund um Technik zu beraten.
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Silvia Siebenmorgen und Karin Fleischer.
Sie sind Teil des Teams der Digitalbegleiter bei dem Projekt „Kompetenz digital“, das Menschen helfen will, Berührungsängste gegenüber der Technik abzubauen und damit an allen Teilen des gesellschaftlichen Lebens teilzuhaben. Oft sind sie dafür in der Gemeinde unterwegs, um Menschen direkt anzusprechen. Auf Wunsch kommen sie auch zu einem direkten Treffen vorbei.
Wer Fragen zur Anwendung von digitalen Diensten hat, erreicht die Digitalbegleiter unter Telefon 022 66/44072 04 immer montags bis freitags 9 bis 16 Uhr und natürlich online.
www.lindlar-digital.de

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